• Bernhard Jan

5 Dinge, die man beim Klavier kaufen beachten sollte

Aktualisiert: März 29

Du willst ein Klavier kaufen, aber möchtest dich erst einmal gründlich informieren? Gut gemacht, denn hier spielen viele verschiedene Faktoren eine Rolle. Wir haben fünf Punkte zusammengestellt, auf die man achten sollte und dazu gleich ein paar Vorschläge!


1. Umfang


Der Umfang ist nicht bei allen Klavieren gleich: So haben reguläre Klaviere 88 Tasten, Keyboards haben oft einen kleineren Umfang. Idealerweise sollte man hier keine Kompromisse eingehen und gleich den vollen Umfang nehmen, denn mit fortschreitenden Kenntnissen werden oft immer mehr Tasten gebraucht - somit vermeidet man einen Neukauf nach ein paar Jahren.



Außnahme: Du willst das Klavier gerne auf Reisen mitnehmen oder möchtest dich ohnehin auf elektronische Musik fokussieren. Dann bietet sich ein Keyboard an - wir empfehlen das Yamaha PSR-S70: Die Tasten sind sogar anschlagsdynamisch, wenn auch das Spielgefühl hier noch nicht wirklich vergleichbar ist mit einem richtigen Klavier. Dafür bietet es vielfältige Funktionen: 930 Instrumtenklänge inkl. Drumkits, sowie USB und Midi Anschlüsse zum Verbinden mit dem Computer und vieles mehr. Wer trotzdem überlegt, später mal auf ein richtiges Klavier umzusteigen, sollte auf jeden Fall hier weiter lesen.


2. Anschlagsdynamik


En Keyboard bietet zwar viele extra Funktionen, hat aber in der Regel keine gewichteten Tasten - wer also mehr das Gefühl eines echten Klaviers haben möchte, sollte schon eine Stufe höher steigen. Dabei muss man nicht mal gleich ein akustisches Klavier kaufen, denn die meisten Digitalpianos verfügen mittlerweile über gewichtete Tasten, das Spielgefühl ist also mit dem eines echten Klavieres vergleichbar. Wer sein Klavier dennoch gelegentlich mal mitnehmen möchte, dem empfiehlt sich ein Stage piano, z.B. das Yamaha P-125B. Zusammen mit einer Tasche und einem Ständer kann man es ebenfalls problemlos transportieren und gleich mal mit auf die Bühne nehmen. Spielgefühl: 1A, Yamaha hat sich in den letzten Jahren wirklich stark gemausert und selbst als klassisch ausgebildeter Pianist muss ich sagen, dass ich von dem Klaviersound und dem Anschlag begeistert bin!





Schöner aussehen und gleichzeitig stabiler ist ein Clavinova - hier kommen wir dem akkustischen Klavier nun immer näher. Der Hauptunterschied zwischen einem Stage Piano und einem Clavinova besteht in erster Linie aus dem festen Gehäuse und den fixen Pedalen, aber auch anschlagsdynamisch und klanglich ist hier nochmal mehr drin und je tiefer man in die Tasche greift, desto mehr nähert man sich dem Spielgefühl eines richtigen Klaviers an. Einstiegsvarianten gibt es bereits günstig, z.B. das Yamaha Arius Digital Piano YDP-S34WH für 1055€.





3. Klang


Wer beim Klang gar keine Kompromisse eingehen möchte und einfach "nur" Klavier spielen möchte, der sollte auf jeden Fall zu einem akustischen Klavier greifen. Hier ist die Preisspanne ungefähr wie bei einem Auto: von ein paar Tausend Euro bis zu ein paar hundert Tausend Euro ist hier alles drin.